Zweite deutliche Niederlage für die Spatzen innerhalb von zwei Wochen

TuS Lintfort – Red Sparrows HSG Freiburg 36:22 (16:9)

Nach einer längeren Anreise nach Lintfort starteten die Freiburgerinnen gut ins Spiel und führten in der 5. Minute mit 1:3. Danach leisteten sich die Spatzen zwei Pfostentreffer von Jessica Peter und Hannah Person und zwei technische Fehler und gerieten 6:3 (11.) in Rückstand. Bis zum 7:5 in der 14. Minute hielt Torfrau Leonie Kuntz ihre Mannschaft mit einigen guten Paraden noch im Spiel. Anschließend konnten sich die Lintforterinnen beim 11:5 (19.) bereits einen deutlichen Vorsprung erspielen. Freiburg kämpfte sich nochmal auf 11:7 heran und hätte den Rückstand weiter minimieren können, wenn nicht klarste Torchancen wie Gegenstöße und Siebenmeter vergeben worden wären. Nach dem 12:8 (25.) von Simone Falk enteilte Lintfort bis zur Pause auf 16:9. Bei mehr Konsequenz im Torabschluss und weniger Fehlern wäre ein engerer Halbzeitstand möglich gewesen. Die Spatzen hatten an diesem Tag in der Lintforter Torfrau Norah Kothen ihre Meisterin gefunden.

Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit verschliefen die Freiburgerinnen und mussten zum ersten Mal beim 19:9 einen 10 Tore-Rückstand hinnehmen. Dann kam eine fünfminütige starke Phase für die Spatzen. Mit Toren von Laura Stiehler und jeweils zweimal Saskia Probst und Rebecca Dürr, die eine hundertprozentige Wurfquote hatte, stand es auf einmal nur noch 19:14. Das sollte aber ein kleines Strohfeuer bleiben. Lintfort unterbrach den Freiburger Lauf mit einer Auszeit und erhöhte über 21:14 auf 27:17 (47.). In der Abwehr taten sich phasenweise große Lücken auf, die es den routinierten Lintforterinnen neben individuellen Fehlern leicht machten, Tore zu werfen. Im gebundenen Angriffsspiel fehlte es oft an Durchschlagskraft. Und so mussten die Spatzen über 31:20 (54.) eine bittere 36:22 Niederlage einstecken. Die Wurfquote in der zweiten Halbzeit war etwas besser, vor allem in der zweiten Phase, aber die Torwartparaden wurden weniger. Wieder haben die Spatzen viele Tore über die Außenpositionen kassiert. Nun gilt es, die Köpfe frei zu bekommen und mit neuem Schwung und den Glauben an sich selbst in das nächste Heimspiel gegen Mainz zu gehen.

Red Sparrows HSG Freiburg:

D`Arca, Kuntz, Kuß; Person, Emmenecker, Faßbinder, Dürr 5, Probst 6, von Kampen 1, Walz 1, Stiehler 2, Hautz 2, Falk 5/2, Zeides, Peter

TuS Lintfort

Kothen, Graef; Breitbarth 3, Kinlend 6/1, Samplonius 5, Gruner, Heimes 9, Drent 3/2, Muilenburg 3, Kühn 3, Willing 1, Bucker 3

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