Knappe Niederlage in Regensburg

ESV Regensburg – HSG Red Sparrows Freiburg 26:24 (11:10)

Das erste von drei schweren Auswärtsspielen hintereinander verloren die Freiburger Spatzen knapp mit zwei Toren in Regensburg. Zum ersten Mal war Neuzugang Alina Bauer im Team. Der Start ins Spiel verlief holprig. In der Abwehr ließen die Red Sparrows einige Rückraumwürfe der großen Regensburgerinnen zu, die aber nicht immer zum Torerfolg führten. Im Angriff taten sich die körperlich unterlegenen Spatzen schwer gegen eine kompakte Abwehr. So lag man in der 6. Minute 2:0 zurück. Erst nach über 6 Minuten gelang durch Nelli Hautz das erste Tor. Nun kämpfte Freiburg sich ins Spiel und legte in der 15. Minute das erste Mal zum 4:5 durch Spielmacherin Rebecca Dürr vor. Das konnte die Mannschaft bis zum 6:7 durch Maja Zeides halten (20.). Dann kam Regensburg auf und drehte auf 10:8 (26.) und 11:9. Eine Sekunde vor der Halbzeitpause schaffte Simone Falk, die wieder eine starke Wurfquote von 100 Prozent zeigte, mit einem sehenswerten Schlagwurf von 9m zwischen Linksaußen und Halblinks den Anschlusstreffer zum 11:10.

Zu Beginn von Halbzeit zwei konnten die Spatzen ausgleichen und das Spiel bis zum 13:13 (36.) offenhalten. Dann kamen einige Fehlwürfe und die Bunkerladies setzten sich auf 16:13 (40.) ab. Mit Einsatzwillen und einer Überzahlsituation konnte Freiburg nochmal zum 16:16 (45.) ausgleichen. Dann geriet man jedoch selber in Unterzahl und Regensburg erhöhte zur 18:16 Führung (48.). In der Abwehr ließ Freiburg nun den einen oder anderen Schlagwurf zu viel zu und geriet mit 21:17 (52.) und 22:18 (53.) ins Hintertreffen. Die Mannschaft zeigte aber wieder Moral und kam nochmal auf 25:23 (58.) heran. Bei eigenem Ballbesitz und doppelter Überzahl war in der 2. Phase die linke Angriffsseite völlig frei und der Anschlusstreffer wäre möglich gewesen. Eine großgewachsene ESV – Spielerin blockte den Pass jedoch und Regensburg konnte im Gegenstoß auf 26:23 erhöhen. Damit war das Spiel entschieden.

Die Freiburger Spatzen waren nah dran, das Fehlen der Regensburger Schlüsselspielerin Franziska Peter zu nutzen. Am Ende hat es nicht ganz gereicht. Aber es bleibt die Gewissheit, mit einem mittlerweile in der 2. Liga etablierten Team mithalten zu können, auch wenn Regensburg personell geschwächt war. Und es kam auch nicht wie in den letzten Auswärtsspielen zu einem völligen Einbruch und einer deutlichen Niederlage. Trotzdem bleibt auch das Gefühl, dass an dem Tag mehr drin gewesen wäre. Einige Torwartparaden mehr und daraus resultierende leichte Tore im Gegenstoß, einige Ballverluste weniger oder eine noch bessere Chancenverwertung und die Spatzen hätten sich mit einem oder zwei Punkten belohnen können. Nun geht es am kommenden Samstag nach Leipzig, die überraschend gegen Göppingen punkten konnten.

Red Sparrows Freiburg:

D´Arca, Kuntz, Kuß; Person 1, Bauer, Emmenecker, Faßbinder, Dürr 2, Probst 1, von Kampen 2, Walz, Stiehler 2, Hautz 3, Falk 8/4, Zeides 3, Peter 2

ESV Regensburg:

Poschenrieder, Lukau; Lettl 6, Drachsler 1, Vetter 4, Lederer 6, Mustafic, Kessler 3, Durankova, Fuhrmann, Brennauer 2/1, Kadenbach 4/1, Peter 3, Hübner 2

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