HC Rödertal – Red Sparrows HSG Freiburg 40:25 (23:14)
Es wurde nichts mit einer guten Leistung im letzten Saisonspiel. Wie im Hinspiel ging Freiburg völlig unter gegen stark aufspielende Rödertaler Bienen. Die Spatzen ließen alles vermissen, was sie einen Teil der Rückrunde so stark gemacht hat. Rödertal dagegen spielte mit Tempo, Leidenschaft und bedingungslosem Willen.
Lediglich bis zum 4:3 (4.) präsentierte sich Freiburg als gleichwertiger Gegner. Dann schlichen sich vermehrt Fehler ins Angriffsspiel und man lud den Gegner zu äußerst vielen Gegenstößen ein. Auch im gebundenen Angriff stießen die Bienen auf wenig Gegenwehr. Sie konnten häufig einfach durch die Freiburger Abwehr marschieren. Die Torfrauen hatten ein hartes Los an diesem Tag. So stand es nach knapp 10 min bereits 10:3, nach 15 min 15:4 und nach 19 min 18:5. Der Spatzenangriff fand wieder keine Lösungen gegen die gute 5:1 Abwehr. In Spielminute 24 war mit dem 21:9 der Halbzeitstand vom Hinspiel erreicht. Aufgrund einiger Wechsel und technischer Fehler auf Rödertaler Seite kam Freiburg bis zur Pause auf 23:14 heran. 23 Tore in 30 min zu kassieren ist völlig indiskutabel. Trainer Simon Rittemann hat viel probiert. Die 3:2:1 Abwehr stellte er zügig auf 6:0 um, und da das auch nicht funktionierte, versuchte er es mit einer 4:2 Abwehr. An diesem Tag wollte aber nichts wirklich klappen.
Nach der Pause ging es ähnlich weiter. Rödertal zeigte sich sehr spielfreudig und zog über 27:16 (38.), 34:20 (48.) und 37:22 (56.) auf den Endstand von 40:25 davon. Nur ganz selten blitzte mal das Können der Spatzen auf. Das galt besonders für Marit Walz, die in ihrem letzten Spiel eine gute Leistung zeigte und 7 Treffer erzielen konnte. Auch Lucy Klingler hatte einige gute Aktionen in ihrem Spiel. Ansonsten fiel das Team eher durch einfachste Pass- und Fangfehler und ein schwaches Abwehrverhalten auf. Das war eine Lehrstunde für Freiburg!
Für die erfolgreichste Zweitligasaison der Vereinsgeschichte ist das Saisonende ein kleiner Wermutstropfen. Aus den letzten 5 Spielen holte die Mannschaft nur 1:9 Punkte. Trotzdem ist Platz 11 mit 25:35 Punkten ein beachtlicher Erfolg. Besonders wenn man bedenkt, dass der Vorsprung auf den Tabellenletzten 18 Punkte beträgt. Das hätte vor der Saison sicher keiner erwartet. Nun darf die Mannschaft in die wohlverdiente Pause gehen, ihre Abschlussfahrt genießen und dann mit neuem Schwung und einigen neuen Gesichtern in die Vorbereitung starten.
Red Sparrows HSG Freiburg:
Kuß (4 Paraden), Kuntz (5 P.);
Person 1, Probst, Klingler 4/1, Brennauer 2, Ollesch, Veith 2, Emmenecker 1, Faßbinder 1, von Kampen 3, Walz 7, Stiehler 1, Hautz 3
HC Rödertal:
Schutrups (4 P.), Rammer (13P.); Meersteiner, Frankova 5, Stankovic 3, Dekker, Eckart 5, Shaul 5, Kastner 1, Huth 1, Foley 1, Davenport 5/1, Smolik 2, Alderden 4, Wolff, Pekala 8


