VfL Waiblingen – Red Sparrows HSG Freiburg 2.5. 18 Uhr
Am kommenden Samstag steht für die Spatzen das Gastspiel in Waiblingen an. Nach dem Auswärtsspiel in Nürtingen ist das die kürzeste Anreise. Die Waiblinger Tigers rangieren aktuell mit 3 Punkten weniger als Freiburg auf dem 11. Tabellenplatz. Zuletzt haben sie jedoch beide Spiele deutlich gewinnen können: 33:26 Sieg in Mainz und 32:22 gegen Lintfort. Somit haben sie in beiden Spielen über 30 Tore erzielen können. Aber auch Freiburg zeigte in den letzten Spielen eine lauffreudige und erfolgreiche Offensive.
Besonders die linke Angriffsseite müssen die Spatzen im Blick haben. Waiblingens erfolgreichste Torschützin ist Linksaußen Maxime Luber mit 126/30 Toren. Ebenso verfügt die 1,90 m große Ungarin Laura Nagy im linken Rückraum über viel Durchschlagskraft. Beide Spielerinnen waren auch im Hinspiel Ende November mit 10 und 9 Toren die gefährlichsten Werferinnen. Das Spiel damals war das erste Spiel nach dem Rücktritt von Trainer Igor Bojic. Betreut wurde es von Co-Trainer Lorenz Franz. Besonders in der ersten Halbzeit wussten die Spatzen mit Tempohandball zu gefallen und konnten das Spiel am Ende knapp mit 29:27 für sich entscheiden.
Im Herbst war für Waiblingen sicher noch ein Sieg in Freiburg fest eingeplant, da die Spatzen mit nur 3 Punkten ganz tief im Tabellenkeller steckten. Mittlerweile haben sich die Red Sparrows ins Mittelfeld vorgearbeitet und werden nicht mehr als leicht zu bespielender Aufsteiger angesehen. Freiburg muss sich weiterhin auf seine eigenen Stärken besinnen. Jedoch waren die ersten 20 Minuten des letzten Heimspiels sehr nah am Maximum. Das wird nicht jedes Spiel gelingen können.
Kreisläuferin Lena Ollesch war nach langer Verletzungspause am letzten Samstag das erste Mal wieder im Kader. Sie hat aber noch keine Einsatzzeiten bekommen und muss auch vorsichtig wieder herangeführt werden.


