Starke Teamleistung: Freiburg gewinnt deutlich gegen Mainz

Red Sparrows HSG Freiburg – 1. FSV Mainz 05 36:30 (19:16)

Die Red Sparrows Spielerinnen hören doch sehr auf ihren Trainer. Simon Rittemann hat eine Serie an Siegen gefordert und seine Mädels haben es gleich umgesetzt. Nach dem 3. Sieg in Folge und dem 4. aus den letzten 5 Spielen klettern die Spatzen auf Rang 10 und haben sich deutlich Luft auf die Abstiegsplätze verschafft. Zudem machte die Art und Weise des deutlichen Sieges Lust auf mehr. Besonders das teilweise überfallartige Tempospiel in der 2. Phase war sehr attraktiv.

Die Anfangsminute ließ das nicht unbedingt erwarten. Teamübergreifend wie in der Vorwoche drei technische Fehler innerhalb von 53 s sind schon viel. Im Anschluss konnten sich die Spatzen bis zum 3:1 (5.) einen kleinen Vorsprung erspielen. Dann kamen die Gäste besser in Schwung und stellten auf 3:4 (8.) und bald auf 7:10(16.) und 9:12 (19.). Besonders die Rückraumspielerinnen Rugile Bartaseviciute und Marleen Kern waren in dieser Phase sehr erfolgreich. Aber Freiburg blieb dran, verkürzte erst auf 13:13 und ging kurz darauf beim 14:13 (25.) das erste Mal seit Spielminute 7 wieder in Führung. Mit viel Engagement erzielten die Spatzen drei Tore innerhalb von 80 Sekunden und führten nun ihrerseits mit 18:15 (28.). Mit bislang noch nie erzielten 19 Toren in einer Halbzeit ging es mit 19:16 in die Pause.

Nach einer wiederum auf beiden Seiten fehlerhaften Anfangszeit konnte Freiburg den Vorsprung auf 23:18 (36.) ausbauen. Nach dem 26:22 (46.) leisteten sich die Spatzen eine Schwächephase und Mainz war beim 26:25 (49.) wieder voll im Spiel. Unterstützt wurde das durch den Einsatz der 7. Feldspielerin. Recht unkonventionell agierten die Mainzerinnen mit drei Kreisläuferinnen. Aber Freiburg zeigte sich stabiler als ehemals und überstand die kritische Phase. Weiterhin wurde konsequent die 2. Phase gespielt. Über 30:25 (53.) bauten die Spatzen den Vorsprung bis zum 36:29 (58.) aus und konnten das Spiel am Ende deutlich mit 36:30 für sich entscheiden. Erneut zeigte Freiburg, dass sie gegen Mannschaften aus dem Mittelfeld bestehen können. Die zwei Punkte wurden ausgiebig mit den fast 500 Zuschauern gefeiert und so wurde es ein würdiger Abschied auf Zeit aus der Grafhalle. Am Ende wurde Sportbürgermeister Stefan Breiter mit einem personalisierten Red Sparrows Trikot verabschiedet und Vorstand Ray Thommen dankte ihm für die 8 jährige gute Zusammenarbeit.
Am Ostersamstag reisen die Spatzen nach Kirchhof, bevor danach ein spielfreies Wochenende ansteht.

Red Sparrows HSG Freiburg:
Kuẞ ( 4 Paraden), Kuntz (12 P.);
Person 4, Emmenecker 1, Faßbinder, Probst (11/1), von Kampen 5, Walz 4, Stiehler 4, Klingler, Hautz 4, Brennauer 2/2, Veith 2

1. FSV Mainz 05:
Kryezin, Orowicz (9 P.); Probst, Kühlborn 2, Burghard 2, Schweikart, Ramacher 3, Specht, Feiniler 4, Thoß 2, Weidle 3, Schulze, Bartaseviciute 9, Kern 4, Grawe, Rhein

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